Über uns

Tübingen

Tübingen, ein Glanzlicht der Vergangenheit im Mittelalter. Ist eine UniversitätsTübingenstadt mit über 85.000 Einwohnern und etwa 25.000 Studenten. Das Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss Hohentübingen. In dessen Keller ein gar prächtiges Weinfass für 850 hl Wein liegt, welches im Mittelalter nur 2 mal komplett gefüllt werden konnte.
Tübingen hat eine wunderschöne, historische Altstadt mit gut erhaltenen Fachwerkhäusern und vielen Kneipen. Früher wohnten in der Oberstadt die betuchten Bürger, Professoren und Studenten. Während in der Unterstadt die Bauern und Weingärtner wohnten, genannt Gôgen und Raupen. In Tübingen lebten im Laufe der Zeit über 30 bekannte und weniger bekannte Dichter und Schriftsteller, wie Friedrich Hölderlin, Ludwig Uhland, Hermann Hesse, Justinus Kerner, Eduard Mörike um nur einige zu nennen. Eine der vielen Attraktionen ist das Stocherkahnfahren auf dem Neckar. Jährlich an Fronleichnam findet ein Stocherkahnrennen mit 50 Booten statt. Die Gewinner erhalten einen Pokal und ein Fass Bier. Die Verlierer müssen pro Kopf einen halben Liter Lebertran trinken „zur Stärkung ihrer Kräfte“.

Derendingen 

Ein ursprünglich landwirtschaftlich geprägtes Straßendorf – im Wandel der ZDerendingeneit. An Hand von Funden kann eine alemannische Besiedelung um 700 n. Chr. datiert werden, die wohl nach ihrem Führer Tarodin benannt wurde: Tarodingen – und daraus Derendingen. Das Gebiet war um 1089 im Besitz der Grafen von Achalm. Der Abkömmling Luitold von Achalm gründete das Kloster Zwiefalten und schenkte das halbe Dorf Derendingen dem Kloster (Schenkungsurkunde) als Teil eines „Startkapitals“. Als die Grafen von Achalm ohne Nachkommen waren, fiel  die 2. Hälfte des Besitzes an die Pfalzgrafen von Tübingen. Verarmt verkauften diese den Derendinger Besitz im Jahr 1342 an die Grafen von Württemberg. 1750 übergab das Kloster Zwiefalten seinen Derendinger Besitz an die Herren von Württemberg. Nach der Gründung der Universität Tübingen wurde das Dorf „Pfründe“ der Universität. Im Zeitalter der Industriealisierung wandelte das Dorf seine Sozialstruktur. Nach der Gründung der Ölmühle (1829), folgten die Industriebetriebe Himmel (Elektromotoren) und  Walter (Werkzeugbau), Gröber (Textilindustrie), Wurster & Dietz (holzverarbeitende Maschinenfabrik). Durch den Ausbau des Schienennetzes , bzw. der Erweiterung mit der Hohenzollerischen Landesbahn kam das  Bahnbetriebswerk zu einer wichtigen Bedeutung (1869). 1934 wurde Derendingen zwangseingemeindet in die Stadt Tübingen. Es verlor seine Selbständigkeit und wurde Stadtteil von Tübingen. Es entwickelte sich weiter zu einem Schulzentrum. Außerdem wurden nach der Auflösung der traditionellen Industriebetriebe das Industriegelände zu Wohnquartieren umgestaltet und neue Industriezweige angesiedelt.
Bedeutende Persönlichkeiten von Derendingen sind:
Primus Truber, der slowenische Reformator, lebte in seinem Exil von 1567 bis zu seinem Tode 1586 in Derendingen. Er übersetzte die Bibel in die slowenische Sprache und hat für die Slowenen die Bedeutung eines Martin Luther.
Johann Ludwig Krapf (geb. 1810) Missionar und Afrikaforscher stammt aus Derendingen.