Sa., 16.05.2026,
(Anfahrt mit ÖPNV: Zug und Bus bis Gönningen Tulpenplatz)
Tuffstein ist durch Kalkablagerung entstanden. In Gönningen wurde er seit Jahrhunderten im Flussbett der Wiesaz abgetragen und als begehrtes Baumaterial verwendet. Industriell wurde das Gestein in Gönningen zwischen 1912 und 1975 abgebaut. Der Tuffstein wurde nicht nur im Ort selbst, sondern etwa auch in Reutlingen, in Stuttgart am Neckarstadion oder am Olympiastadion in Berlin verbaut. Nach 1975 hatte der Förster Werner Funkler die Aufgabe die Gönninger Seen als Erholungslandschaft und ein Naturschutzgebiet anzulegen. Das ist unser heutiges Wanderziel.
Wir wandern entlang der heutigen Wiesaz und lassen uns die Besonderheiten dieser reizvollen Gegend durch Schautafeln erklären. Mittagspause beim obersten See, Blick in eine kleine Tuffsteinhöhle, in der man die verschiedenen Formen der Kalkablagerung sehen kann. Der Rückweg führt unter der L230 durch auf den Barmbergweg. Der letzte Teil geht über den Rostellweg abwärts zurück nach Gönningen, Einkehr im Tulpencafé, Rückfahrt mit Bus und Bahn nach Tübingen.
Bitte mitbringen: Rucksackvesper, Sitzkissen; für mehrere kleine Auf- und Abstiege werden Stöcke empfohlen.
Reine Wanderzeit: circa 4 Std.
Wanderstrecke: circa 9 km
Wanderführung: Margarete Kollmar und Toni Schattner
Bei Anmeldung werden Treffpunkt und Uhrzeit bekannt gegeben.
Anmeldung bis Fr. 15.05.26, 12:00 Uhr bei Margarete Kollmar Tel. 07071 – 74383



